Abwärtsspirale Burnout

Das Burnout-Syndrom hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und es gibt viele Theorien über seine Entstehung und Ursachen, wie auch eine enorme Fülle an Publikationen aus der Burnout Forschung. Zu einem einheitlichen Ergebnis, ist man jedoch bisher nicht gekommen - es existiert nicht einmal eine einheitliche Definition.

 

In der Medizin steht der Syndrom-Begriff für das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Krankheitssymptome mit meist einheitlichen Ursachen, das durch eine Einschränkung der persönlichen Handlungsfähigkeit entsteht.

 

Das Burnout-Syndrom entsteht nicht plötzlich über Nacht - es entwickelt sich oft über Jahre und ist der schleichende Prozess eines fortschreitenden Energieverschleißes, auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene. Die Betroffenen befinden sich innerlich in einem Zustand der Erschöpfung und Verzweiflung, der leider sehr häufig von den Betroffenen selbst erst in einem sehr späten Stadium ernstgenommen wird. Auch gesellschaftlich wird die Gefährlichkeit von Burnout nach wie vor stark unterschätzt.

 

Im Vordergrund der Ursachen steht vorallem permanenter beruflicher oder privater Stress und das Ignorieren persönlicher Bedürfnisse. Der Begriff des Stress wird hier in seiner wissenschaftlichen Bedeutung gebraucht und nicht etwa der umgangssprachlichen, die für ein ganzes Sammelsurium von 'unangenehmen Dingen' steht.

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