Burnout Diagnose

Burnout ist noch immer nicht als eigenständige Krankheit anerkannt und wird lediglich als ein Faktor, der den Gesundheitszustand beeinflußt und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führt, 'gehandelt'. Deshalb weichen viele Ärzte und Therapeuten auf die Diagnose Depressionen, Neurasthenie oder das Chronische Müdigkeitssyndrom (CMS) aus. Burnout wird dann nur als Zusatz diagnostiziert.

 

Für die Diagnose gibt es eine Vielzahl von Tests mit leicht unterschiedlichen Fragestellungen und Symptomaufstellungen, die im Grunde alle auf dem Maslach Burnout Inventory (MBI) basieren. Der MBI wurde allerdings als Forschungsinstrument für die empirische Burnoutforschung entwickelt und nicht als individuelles Diagnosetool.

 

Die Tests arbeiten in der Regel mit der persönlichen Einschätzung des Betroffenen über die Häufigkeit der auftretenden Symptome. Diese Ergebnisse sind also zwangsläufig subjektiv und quantitativ. Dennoch können sie dem Einzelnen für das Erkennen von Burnout hilfreich sein.

 

Da es aber beim Burnout-Syndrom gerade und in erster Linie um die persönliche Wahrnehmung der Betroffenen geht, ist das auch nicht wirklich wichtig. Letztendlich ist dieser Begriff auch nur ein Etikett - viel entscheidender ist, dass Sie wieder gesund werden.